_lksg: mangelnde datenqualität von softwarelösungen

Die Bilanz nach einem Jahr LKSG ist durchwachsen. Fast alle (84 %) Unternehmen setzen Softwarelösungen ein, so eine Studie. Zwei Drittel der Unternehmen akzeptiert zwar das Gesetz als einen entscheidenden Hebel für mehr Nachhaltigkeit. Allerdings haben die meisten Unternehmen keine guten Erfahrungen mit konkreten Abhilfemaßnahmen gemacht. Große Schwierigkeiten haben Unternehmen mit der Transparenz und der Datenqualität, so die Studie weiter, welche von IntegrityNext und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) durchgeführt wurde.
LKSG-Softwarelösungen stoßen an ihre Grenzen
Eine Software ist nur so gut, wie ihr Dateninput. Clayston setzt daher auf konkrete Überprüfungsmaßnahmen vor Ort. Mithilfe der TÜV Austria lassen sich hochqualifizierte Insights weltweit generieren. TÜV AUSTRIA führt Audits, Visits und Bewertungen vor Ort entlang der gesamten internationalen Lieferkette in den Regionen Asien-Afrika durch. Für diese Regionen ist TÜV AUSTRIA als unabhängige und akkreditierte Zertifizierungsstelle für Managementsysteme, Personen- und Produktzertifizierung im Rahmen der TÜV-Organisation alleinzuständig.
Kooperatives Konflikverhalten als Abhilfemaßnahme
Grundsätzlich ist ein kooperatives Konfliktverhalten gewünscht. Häufig wird es nicht am Wollen, sondern am Wissen-wie scheitern. Möglicherweise benötigt der Geschäftspartner Ressourcen, Wissen oder Training und Schulungen, um gewisse Missstände zu beheben. Engagement in diesem Bereich ist ein Konzept im Sinne einer Abhilfemaßnahme.
Lesen Sie mehr über Abhilfemaßnahmen nach dem Lieferkettengesetz.
Die Umsetzung des Lieferkettengesetzes gelingt teilweise
Auszug aus dem Bericht von Logistik heute.
„Mit Kernelementen wie dem Aufbau eines Risikomanagementsystems (58 Prozent) und der Durchführung regelmäßiger Risikoanalysen (41 Prozent) bei allen direkten Lieferanten haben die bereits 2023 betroffenen Unternehmen gute beziehungsweise sehr gute Erfahrungen gemacht. 38 Prozent aller befragten Unternehmen geben außerdem an, das LkSG helfe ihnen signifikant dabei, Nachhaltigkeit im Unternehmen und der Lieferkette in der Praxis voranzutreiben.
Bereichen wie dem Ergreifen von Abhilfemaßnahmen zur Risikominimierung und bei der Umsetzung der Sorgfaltspflichten bei mittelbaren Zulieferern. Weniger als ein Drittel (30 Prozent) der Befragten gab an, damit gute bis sehr gute Erfahrungen gesammelt zu haben. Mit der Umsetzung der Sorgfaltspflichten bei mittelbaren Zulieferern haben lediglich 14 Prozent gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht. Dies könnte daran liegen, dass es für Unternehmen zunehmend schwierig ist, Transparenz über unmittelbare Lieferanten hinaus zu gewinnen, vermuten BME und IntegrityNext. Für Unternehmen mit 3.000 oder mehr Mitarbeitern stellt zudem die Qualität der benötigten Daten eine große Herausforderung dar (50 Prozent).“